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Beobachtungen \ Dechiffrierung von Eigenschaften oder Verhaltensweisen bei Menschen Bemerkungen \ Notizen, Thesen, Meinungen, Tatsachen
Artefakte \ Elemente einer ausgewählten Teilmenge oder Stichprobe
Zeichen \ Gesellschaftlich relevante Themen und Technologien
Streifzüge \ Momentaufnahmen \ Recreaton \ Style \ Unerwarteter Tod
Bezugsrahmen \ Ansatz zur Positionsbestimmung
Stimmen begeisterter Leserinnen und Leser
Normative Bebilderung \ project: Frankfurt views mp4 server
Strafjustiz \ Detective stories \ \ Crime stories
Weggeschickt Discotheque's Stories ans Announcements
Medien \
Liga 6000 Frankfurt \ Thing CMS Frankfurt \ Betacity Stuttgart
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[... sich mal unter die "einfachen leute" zu mischen; frass aus der dose statt lachs und kaviar. ----- Womit der leichenschmaus eine weitere sinngebung erfährt.] Aber auch die Narretei; man gibt dem Künstler – dem Hofnarren – die Möglichkeit, sich zu produzieren zum Ergötzen der Saturierten, aber wehe!, mache er nur den Versuch, etwas zu verändern. – Insofern stellt sich die Frage für die Estrichbeschütter auch gar nicht, ist es nicht Ehre genug, vom König selbst in den Stand des "approved artist" erhoben zu werden? – In Frankfurt und nicht nur tatsächlich ein unbestrittenes Verkaufsargument. Was man neu hat, wird gezeigt und herumgereicht und ist übrigens auch nit zu trennen von seinem Schöpfer und zack mischt man sich chique unter seinesgeleichen und schmaust auch mal timmgierig aus der Dose. [12.06.2002] Und Selbstbeweihräucherung, bitteschön. Kunstverein ist inzwischen fast so cool wie Partymachen. Wichtig: kein Humor, nur offen zur Schau gestelltes Grossfreundethum [nach Diederichsen, 1981]. Sind wir nicht alles irgendwie Kinder der Siebziger? [01.10.2002] Herr Schafhausen hat mir und anderen einen nichteinmal besonders netten Brief geschrieben, um für eine Mitgliedschaft in seinem Kunstverein zu werben. Dem war eine hübsche kleine Broschüre beigelegt, mit aufwändiger Befärbung und wenig Argument. Ja, de Ursprünge der KVs liegen im privaten Engagemt vergangener Jahrhunderte und das haben sie mit dem Städel gemeinsam. Ja, und? Wenn ich mal davon ausgehe, dass ca. 3.000 Leute diesen Brief [dessen Versand freundlicherweise die Dresdner Bank übenommen hat und deren Adressaten offensichtlich aus der Mitgliederkartei des Städelschen Museums-Vereins stammen] erhalten haben und vielleicht 150 daraufhin dem Kunstverein beitreten [und das wäre eine hohe Quote!], dann spült das im ersten Jahr TEUR 12 in die Kasse. Es bleibt ein vages Gefühl, die Betörung seiner selbst mitfinanziert zu haben, auch wenn die rührigen der ausführenden Unternehmen sicherlich alles umsonst gemacht haben; zwar immer an der Oberfläche, doch auf keinen Fall vergebens! [13.06.2002] 10 Euro bitte. [01.07.2002] Sie müssen sich das so vorstellen: Ich wurde nicht 1984 an der Düsseldorfer Kunstakademie entdeckt; und Kasper König machte auch nicht meine Karriere, sondern die von jemand anderem. Zu mir kamen die Herren von der Bundesvereinigung Deutscher Industrieller nicht ins Atelier und steckten mir dezent ihre Visitenkarten zu, und keiner sagte: Also wenn Sie mal was brauchen, hier ist meine Telefonnummer. [Frankfurter Künstler, Prototyp] | Du musst dass Prinzip des Basars, den Du gestern Abend besucht hast, einmal genauer beobachten und schauen, ob Du da nicht eine erquickliche Transformation zum Monetären hinbekommst. Das Hin- und Herhuschen der Menschen wie Honigbienen in einem Bienenstock, allzeit damit beschäftigt, Information von einem zum anderen tragen, in kleinen Grüppchen die gesammelte Information zu verarbeiten und ab und an alleine zu reflektieren und dadurch neue Information schaffen, um wieder emsig durcheinander zu wuseln. Leider hast Du zu sehr versucht, Teil dieser Ökonomie zu werden mit deinem zweimaligen Positionswechsel, als dass Du das Prinzip hättest in ausreichender Tiefe durchdringen zu können. [Derzeit definitert sich der Wert einer Information durch eine Funktion von Weg und Frequenz, aber es könnte möglich sein, auf dem umgekehrten Wege daraus Kapital zu sieben.] | Einstellungsvoraussetzung: Abgeschlossenes Hochschulstudium mit Abschluss Magister, Diplom oder Staatsexamen in dem Bereich Kunst, Design, Kulturwissenschaften sowie sehr gute Kenntnisse der Schleimbeutelei in Wort und Schrift | Also ich, wenn ICH Künstler wäre und dies auch total bewusst und überzeugt, käme nie auf die Idee, mir einen solchen Platz bei einer Biennale zu ersteigern; ich würde erwarten, dass man mir die Bitte um meine Teilnahme auf einem silbernen Tablett schickt. Insofern war die Idee mit der
Free Manifesta eine gute Sache. Sie hat nämlich gezeigt, dass nicht überall Kunst drin ist, wo auch Kunst draufsteht. Eigentlich ein Armutszeugnis, weil Frau Randolph und sicher einige andere haben nicht verstanden, dass der Sinn der Aktion ihre Verweigerung gewesen wäre. [General McArthur Cravan] | What are the couple doing in that picture? | Anti-communist propaganda? | Titts and asses! | What's that? | Titts and asses! [Lenny Bruce] | Ich kümmere mich nicht um den Feminismus, der dies und jenes sagt. Lust haben ist reizvoll. [Nobuyoshi Araki] | Dear artist, thank you very much for your interest in MANIFESTA 4 SCHLUSSJETZT | Also ich finde es gut, wenn sich die ästhetische Essenz der vergangenen Jahrtausende in einem Stück Blech manifestiert, dessen zeitlose Schönheit und technische Potenz mehr ist als nur Denkmal der indurstriellen Revolution, sondern etwas Höheres und Dauerhafteres auszudrücken vermag als der kurzzeitige Distinktionspeak eines vorbeihuschenden Balletabends, auch indem es der Gesellschaft seinen metallenen Spiegel vorhält, ehe es mit donnergleichem Getöse am Horizont entschwindet. | Ich möchte an dieser Stelle auch mal die Werbung für die M4 anprangern. Grosse Plakate, die ein graues Schmuddelfoto eines winzigen, am Horizont verschwindenden Schmuddelfrankfurts bei richtigem grauem Schmuddelwetter zeigen, eine Zwergenschrift, die auf die Veranstaltung verweist, ANSTATT LAUT UND DEUTLICH ZU SAGEN, WAS MAN DEN MENSCHEN MITTEILEN MÖCHTE und zwei lieblos hingeklatschte Pfeile aus der Achtzigerkiste Zapf Dingbats – ein Trauerspiel. Nix für Ungut, aber zur Bewerbung einer Europäischen Biennale zeitgenössischer Kunst sollte man gerade die Werbung weder an hungernde Künstler, noch an hungrige Kunststudenten deligieren, sondern am besten an richtig schön abgewichste Werber. Sonst kriegt nämlich keiner was davon mit, wenn die Kommunikation erst einmal in konzeptioneller Gnade und neorealistischer Wahrheit gestorben ist | Weiterführende Information: | Billy Graham | Decision Today – Listen to Father Dominic Garramone talk about monastic life and baking bread {audiostream} | Zu Mythos und Parallelen religöser und technokratischer Führer | Jedem sein eigener Geldautomat | Alvin Plantinga | Ethik | Maximo Lider | Kommentare und Gedanken direkt an Gott | Aufklärung | Meidet Situationen, die zu Knutschen oder Petting führen könnten | Achtet darauf, dass eure Gespräche erbaulich sind | Kleidet euch anständig und meidet provozierende Handlungen | Haltet euch nicht zu lange beim Verabschieden auf | Geht nicht spät nach Hause | vgl. Epheser 4:19 | Jesaia 48:17 | Matthäus 5:27, 28 | 2. Korinther 11:3 | sowie Wachtturm vom 15. Oktober 1959 | Hier, nehmen Sie noch ein Stück Gemüse.
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Eingaben \ Tod, Wegzug, Abwesenheit, Verweigerung
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Pinguinismus \ Subjektivation
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